Alkalisches Wasser
Wasser ist der ideale Treibstoff für den Transport von Nährstoffen im Körper. Neben basischem Wasser existiert auch alkalisches Wasser. Dabei kann der auf Wasser basierende Treibstoff sowohl saure als auch alkalische Charakteristika aufweisen, die auf der gestaffelten pH-Wert-Skala gemessen wird. Der Bereich von 1,0 bis 6,99 wird als saurer, 7 als neutral und 7,01 bis 14,0 als basischer pH-Wert klassifiziert. Ist der pH-Wert im Körper unterhalb des neutralen Wertes von 7,0, so ist der Säuregehalt erhöht. Ergo ist die Alkalität durch den gesteigerten pH-Wert erhöht.. Der optimale pH-Wert im Blut ist minimal alkalisch und liegt exakt bei 7,43. Wer diesen Wert ein lebelang konservieren kann hat mit Verlaub die Aussicht auf 100jährige Daseinsberechtigung und eventuell noch mehr. Eine bewusste Ernährung mit einem stets ausbalancierten pH-Wert um diese Bestmarke spielt eine zentrale Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Allerdings fördern unsere Essgewohnheiten den Anstieg zu einem sauren und ungesunden pH-Wert. Er kann Zelluläre Aktivitäten hemmen und zu größeren gesundheitlichen Schädigungen führen wie zum Beispiel: Osteoporose, Diabetes und schlimmstenfalls auch Krebs. Die bekannteste Ausprägung ist das allseits bekannte Sodbrennen. Die Mimik verzieht sich nach einem heftigen Mahl zu einer Grimasse, weil wir es einmal übertrieben haben. Sodbrennen! Früher sprach man von "saurer Verdauung". Ein brennender Schmerz, ausgehend im Brustbereich, der bis hinauf zum Hals ziehen kann. Diese Symptome können manchmal über Stunden andauern. Die Verursacher von Sodbrennen können, je nach Veranlagung mannigfaltig, sein. Hier seien Kaffee, fettiges und stark gewürztes Essen, sowie einhergehender Nikotinkonsum als Hauptursachen genannt. In Verbindung mit mangelnder Bewegung kann Sodbrennen auch schon mal chronisch verlaufen. Nicht nur Erwachsene, auch Kinder sind betroffen. Neben den brennenden Schmerzen kann Sodbrennen auch Erbrechen, Husten und Atmungsprobleme hervorrufen. Die zunehmende Bildung von alkalischem Wasser im Kreislauf, bedingt hierbei eine fortwährende Übersäuerung des ganzen Menschen. Die Magensäfte im Körper sind mit einem pH-Wert 2,0 extrem sauer. Sodbrennen entsteht ursächlich, wenn der untere Teil der Speiseröhre gereizt wird. Idealerweise verfügt die Speiseröhre über einen höheren pH-Wert als die Magensäfte. Ist nun aber der sogenannte "Ring-Muskel" der Speiseröhre offen, dringt Magensäure in den Speiseröhrenkanal und steigt empor. Was dann gemeinhin verniedlicht als Aufstoßen bezeichnet wird, nennen Ärzte gemeinhin "Saurer Reflex"! Die Speiseröhre wird dann zunehmend sauer auf die Magensäure und reagiert zunehmend gereizt. Um dem ersten Symptome entgegenzuwirken hat man früher Großmutters Bullrichsalz verabreicht bekommen. Heutzutage bedient man sich der 18h Werbeclips, um auf kleine Dragees zurückgreifen zu können, die laut Werbeversprechen eine temporäre Linderung. Eine langfristige und nachhaltige Lösung verspricht allerdings nur eine radikale Umstellung der Ernährung und vor allem viel Bewegung.