Basisches Wasser
Der Begriff "basisch", welcher einen bestimmten Wassertypus bezeichnet, ist eigentlich weder wissenschaftlich noch technisch korrekt. Der Säure- und Basen-Wert wird von Chemikern auf einer pH-Skala von 0 bis 14,0 fixiert. Saure Lösungen besitzen einen pH-Wert unter 7,0 (=neutral) als Basen-Wert. Werte unterhalb von pH=7 zeigen Säuren an. Von pH=7 bis ph=14 Laugen bzw. Alkalien. Die Säure ist also umso stärker ausgeprägt kleiner der pH-Wert, und umso stärker die darin befindliche Säure. Die Abstufung dieser Skala besagt, dass pro Werteinheit der Säurefaktor um das 10fache zunimmt. Somit ist eine Säure mit dem ph-Wert 3 um das Zehnfache konzentrierter als jene mit dem pH- Wert von 4. Der Basen-Wert sagt aus, inwiefern eine Lösung die Fähigkeit besitzt durch Beimengung (z.B. von Wasser) sein ph-Niveau beizubehalten.
TABELLE
Der Basen-Wert des Wassers unterliegt mehreren Komponenten. Die wichtigsten sind Temperatur, gelöste Gase und der Mineralstoffanteil. Daraus lässt sich erschließen, je höher der Mineralien-Anteil, desto höher auch der pH-Wert. Den pH-Wert von Wasser ohne seine Temperatur, Mineralstoffgehalt und gelöste Gase zu verifizieren, wäre jedoch wie Zeitung nur über deren Aufmacher und ohne seinen Text zu lesen.
In der Natur existiert basisches Wasser in Form von Regenwasser. Es kommt als Niederschlag zu uns auf die Erdoberfläche, ist mineralstofffrei, da es noch nicht über dem Boden und durch diverse Gesteinsschichten Mineralien aufnehmen konnte. Regenwasser ist somit nichts anderes als über Destillation eindringendes Wasser, welches in der Atmosphäre CO2 aufgenommen hat, aber die Kohlensäure noch nicht perlt, wie das bekannte Mineralwasser aus dem Supermarkt.
Fängt man Regenwasser mit der Zunge auf, so vermittelt dies eher ein saures Aroma, was auf einen niedrigen pH-Wert von unter 7 schließen lässt. Wobei der Mineralstoffanteil der essentiell wichtigste für die tägliche Nahrungs-aufnahme darstellt.
Viele Gesundheitsexperten sagen, basisches Wasser könne viele Krankheiten heilen bzw. diesen vorbeugen. Entgegen dem behaupten jedoch einschlägige Studien, dass übermäßiges Trinken von basischem Wasser die Produktion von Magensäure erheblich steigern würde. Dies führt letztendlich zu massiven Problemen, wie Magenschleimhautentzündung (Gastritis) und anderen Krankheiten.
Basisches Wasser, welches zudem extrem magnesiumarm ist, führt zu einer erhöhten Anfälligkeit von Infarkten. Das Herz ist ein Muskel und wie ein jeder weiß, führt Magnesiummangel zu Muskelverkrampfungen, die schlimmstenfalls nur intravenös behandelt werden können. Ganz zu schweigen von der Blutdruck senkenden Wirkung, die mit Magnesiumverabreichung in Korrelation steht.
Regionen mit hartem Wasser, also mineralstoffreichem Trinkwasser, weisen generell eine geringere Anzahl von Infarktopfern auf als Regionen mit weichem, also basischem Wasser. Man kann seinem Körper jedoch Gutes tun, indem man täglich 4-5 Portionen Obst und auch rohes Gemüse verzehrt. Diese dort enthalten Mineralstoffe enthalten so viel Wasser, welches Säurerückstände mittels Ausscheidung maßgeblich forciert.
HeilwasserEdelsteinwasser
Grander Wasser
Levitiertes Wasser
Lebendiges Wasser
Destilliertes Wasser
Polywasser