Schadstoffe im Trinkwasser
Pestizide im Trinkwasser
Der Körper nimmt Pestizide normalerweise über die Nahrung auf. Jedoch gelangen sie über Schimmelpilzbekämpfungsmittel als Schadstoffe ins Trinkwasser. Diphenyle, wohlriechende kleine Blättchen gelangen über dieses Schädlingsmittel in den Wasserkreislauf und ist wasserunlöslich. Auch andere Pflanzenschutzmittel, wie E230 (Biphenyl) und E231 ( Orthophenylphenol ), die eigentlich den Pilzbefall von allerlei Citrusfrüchten, Zwiebeln oder Bananen stoppen sollen, werden als Schadstoffe im Trinkwasser dokumentiert. Kroatische Wissenschaftler stellten unlängst fest, dass Fungizide und Pestizide im Sommer Kopfschmerzen bei Menschen verursachen, die im Weinanbau und in der Landwirtschaft tätig sind.
Kupfer im Trinkwasser
Es existieren mehrere Schadstoffe, die aufgrund ihrer chemischen oder auch physikalischen Auswirkungen fähig sind, sowohl Flora als auch Fauna massiv zu beeinträchtigen. Schadstoffe im Trinkwasser, besonders für Säuglinge, Kleinkinder, alte und kranke Menschen können nachhaltig zu lebensbedrohlichen Schäden führen. Insbesondere hohe Kupferkonzentration hat seit den 80er Jahren zu einer hohen Säuglingssterblichkeit geführt. Kupfervergiftungen führen zu Apathie und Müdigkeit. Säuglinge wirken dann oft blass, entwickeln sich nicht naturgemäß, die Augen haben einen gelblichen Schimmer, ähnlich wie bei einer Leberzirrhose. Der Krankheitsverlauf endet dann zumeist tödlich.
Nitrat im Trinkwasser
Nitrat ist das Salz der Salpetersäure und natürlicher Bestandteil des Mutterbodens. Der Grenzwert laut Trinkwasserverordnung beläuft sich auf 90 Milligramm/Liter. Eine erhöht Nitrat-Belastung kann zur sogenannten Baby-Blausucht führen. Allerdings sind in Deutschland in den letzten Jahrzenten keine dieser Fälle mehr dokumentiert. Hydraulische Kurzschlüsse bei Wasserselbstversorgern haben in der Vergangenheit zu einer erhöhten Nitrat-Belastung geführt, wenn Wasser aus der Fäkaliengrube (Donnerbalken!) in Verbindung zum Wasser des Hausbrunnens traten. Der Körper wandelt Nitrate in Nitrit um, was zu Erbrechen, Müdigkeit, Herzklopfen führt. Mattigkeit, Herzklopfen, Erbrechen und Zyanose, einer Blutunterversorgung mit der eine Blau-Verfärbung von Haut, Lippen, Fingernägel und der Schleimhäute sind die Folge.
Blei im Trinkwasser
Bleiverbindungen zählen zu den gemeinsten Schadstoffen im Trinkwasser. Sie dringen durch Treibstoffe (sog. Antiklopfmittel) über Emissionen des täglichen Straßenverkehrs in den Wasserkreislauf. Auch über nicht vorschriftsmäßig entsorgte Batterien, Farben, Rohre oder Kabelummantelungen tritt Blei ins Grundwasser. Blei wird vom menschlichen Körper nur sehr langsam abgebaut und sammelt sich in den Knochen an wie Calcium. Das Nervensystem wird von Blei geschädigt , es behindert die Blutbildung , verursacht Nierenkrankheiten sowie Magen- und Darm-Probleme sowie Nierenschäden. Im Extremfall wirkt Blei komatös, lässt den Kreislauf versagen und endet oftmals tödlich.
Bakterien im TrinkwasserKeime im Trinkwasser
Arsen im Trinkwasser
Alkalisches Wasser
Calcium im Trinkwasser
Chlor im Trinkwasser
Eisen im Trinkwasser
Kupfer im Trinkwasser