Wasser sparen
Trinkwasser wird immer kostbarer und ist nur in begrenztem Rahmen verfügbar. Unsere Erdoberfläche besteht zu ca. 70 Prozent aus Wasser, hiervon sind jedoch nur 3-4 Prozent als Trinkwasser verwendbar.
Der Pro Kopf Verbrauch in Deutschland liegt zwischen 120-130 Litern pro Tag, hiervon werden jedoch nur 3 Liter zum Trinken oder Kochen verwendet. Der Rest, je nach persönlicher Präferenz, birgt somit ergiebiges Potential zum Wasser sparen.
In jedem deutschen Spülkasten befindet sich ein sogenannter "Schwimmer". Ein Verschleiß-Teil, welches sich leicht ein- und ausbauen lässt. Man möge nach dem Toilettengang einmal horchen, so bekommt man ein Gefühl, wie unser Wasser in rauen Mengen lautstark gen Tiefe rinnt. Ist in einem WC keine Spartaste verbaut, sollte dies unbedingt nachinstalliert werden. Sodann arbeitet der Spülkasten alsbald nur nach manueller Druckbetätigung. 150 bis 200 Liter verbraten man/frau für ein Vollbad, hingegen nur ca. 80 Liter für eine Vertikal-Dusche. Auch hier birgt die Nachinstallation einer Duschstopvorrichtung Einsparpotential, da das Einseifen nur im Stop-Modus nachhaltige Reinigungsqualität verspricht.
Beim Duschen macht der zusätzliche Einbau eines Dusch-Stopps und/oder einer Wassersparbrause Sinn. Mit Hilfe solch eines Dusch-Stops kann die Wasserzufuhr reguliert werden, ohne dass der Brausespaß ein Ende hat.
Im Übrigen ist der Verfasser dieses Textes ein Verfechter des Rudel-Duschens. Man verabrede sich auf facebook, twitter, Quassl & dergleichen und vollführe wahre Duschorgien zum Wohle der Menschheit. Jeder öffentliche Brunnen wird somit zu einem Labsal des globalen Wasser Sparens.