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Wasser und Gesundheit


Wasser mit guter Trinkwasserqualität hat sich als Naturheilmittel bereits seit Generationen bewehrt. Viele Zivilisationskrankheiten entpuppen sich im Nachhinein nicht als fehlerhafter Stoffwechsel, sie sind im Grunde Signale des Körpers, der schreit: Ich habe DURST!

Ein Paradoxon liegt dem zu Grunde: Obschon wir täglich Unmengen an Flüssigkeit trinken, leidet unser Körper an Dehydrierung. Weil viele der trendigen Drinks unangenehme Begleiterscheinungen haben, insbesondere künstlich gesüßte Getränke und auch Diätgetränke, sorgen dafür, dass wir unweigerlich an Gewicht zunehmen. Auch Koffeinhaltige Getränke rufen suchtähnliche Verhaltensweisen auf. In den Vereinigten Staaten enthalten nahezu 80% der Soft-Getränke Koffein. Koffein aktiviert Energiereserven in den Gehirnzellen, man/frau fühlt sich temporär aktiver und fitter. Der Zucker in der Cola und in den anderen Softdrinks befriedigt wenigstens ansatzweise das Energiebedürfnis des Gehirns und füllt so einen Teil der beanspruchten Reserven wieder auf.

Der durchschnittliche Nord- amerikanische BMI (Bodymaßindex) belegt eine überdurchschnitt-liche Beleibtheit mit Tendenz zu adipösen Ausartungen. Durch diese Getränke werden einerseits die Nieren angeregt und andererseits wirken sie jedoch entwässernd. Ein Grund für den bekanntermaßen immensen Cola-Konsum. Die Verweildauer des Wassers im Körper ist somit sehr gering. Körpereigene Signale werden fehlinterpretiert. Da die Menschen meinen zu glauben, genug Flüssigkeit aufgenommen zu haben, entsteht ein Hungergefühl, was sie zur nächsten Fastfood-Kette treibt. Unter diesem Hintergrund wird nun mehr gegessen, als wirklich benötigt wird. Erfahrungsgemäß weis unser Körper, dass schon ein süßer Geschmack Energieaufnahme bedeutet. Die Leber erwartet nun Zucker und schränkt die eigene Produktion von Stärke und Proteinen ein. Erfolgt nun jedoch keine Zuckerauf-nahme, bekommt das Gehirn die Meldung: Hunger!

Will jemand also abnehmen, so möge er besser auf zuckerhaltige Cola oder noch besser auf natürliches Wasser zurückgreifen. Erwiesenermaßen sind die meisten Diäten aus medizinischer Sicht sehr zweifelhaft, nicht hingegen aus betriebs-wirtschaftlicher. Sie versprechen eine rasche Gewichtsreduzierung, weil zumeist auch weitestgehend salzfreie Ernährung postuliert wird. Das Erfolgsrezept von Diäten basiert maßgeblich auf Wassermangel. Und dieser Wassermangel führt nachhaltig zu Knochenerkrankungen wie der gefährlichen Zivilisationskrankheit Osteoporose.

Selbst Allergien und Asthmatische Erscheinungen sind zurückzuführen auf Wasser- und Mineralien-Mangel. Beide hemmen den Neurotransmitter Histamin, welcher für die meisten Allergenen Erscheinungen verantwortlich ist. Bei Heuschnupfen werden also künstliche Antihistaminika verordnet, um die für Allergiker bekannten Symptome zu lindern. Wassermangel gibt es also nicht nur in der Dritten Welt, er ist unser täglicher Begleiter. Jeder sollte somit 2-3 Liter reinen Wassers über den Tag zu sich nehmen. Unerheblich ob vor, während oder nach dem Essen. Auch ein (1/4 Liter) während der Nachtruhe für zwischendurch ist niemals zu verachten.

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