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Wasserkreislauf


Das Wasser auf unserem Planeten befindet sich permanent in einem nie endenden Kreislauf und zirkuliert fortwährend zwischen den Ozeanen und dem Festland. Dabei durchlauft er insgesamt drei Phasen: Verdunstung, Kondensation & Niederschlag. Der Wasserkreislauf startet seinen Weg, wenn Wasser aus den Ozeanen an der Wasseroberfläche verdunstet und wenig später in die Atmosphäre eindringt. Hier sammelt es sich in den Wolken, um folglich später wieder als Niederschlag, sei es als Schnee, Hagel oder auch Schnee gen Erde zurückzukehren. Die Niederschlagsmenge hängt dabei von mehreren Einflussfaktoren ab. Höhere Lagen, wie Gebirgsketten, insbesondere Hochgebirge, wie der Himalaya, fangen naturgemäß die größten Mengen ab. Bekanntermaßen haben die meisten Flüsse ihren Ursprung in den Bergen. Aber auch die Pflanzenwelt absorbiert große Mengen in ihren Wurzeln als Wasserspeicher, welches sie dann später nach und nach wieder infolge von Verdunstung dem Wasserkreislauf zufügen. Erreicht Niederschlag den Erdboden, versickert er im Boden, erhöht den Grundwasserspiegel und fließt dann talwärts. So gelangt es wieder in Bäche und Flüsse, die sich dann irgendwann wieder in stillen Gewässern, wie kleinen Tümpeln, Seen und Meeren entladen. Auf diese Weise werden im Wasserkreislauf permanent unglaublich große Mengen an Wasser bewegt: Ca. 500.000 Kubik-Km verdunsten pro Jahr, allein ca. 430.000 Kubik-Km über den Meeren und 70.000 über Land. Hiervon fallen 400.000 Kubik-Km Niederschlag auf die sieben Meere, und 100.000 zurück auf das Festland. Bilanztechnisch gesehen werden somit ca. alle zehn Tage 500.000 Kubik-Km "gedreht", bzw. umgeschlagen. Dieser Kreislaufcharakter war der Menschheit schon sehr früh bewusst. Bereits alttestamentarisch sprach man von „Sintflut“ im Bezug auf horrende Niederschläge. Oder "alles fließt", beinhaltet nichts anderes als die Aussage, dass alles, was weicht auch wiederkehrt. Somit ist der Wasserkreislauf in sich ein geschlossenes System, was zwar Energie jedoch keinerlei Masse austauscht. Bedrohung für den Wasserkreislauf Doch dieser Kreislauf ist lange kein perpetuum mobile mehr, er gerät immer mehr ins Stocken und ist langfristig gefährdet. Durch die Abholzung der Tropenwäler, insbesondere im Amazonas-Gebiet, wo Unmengen an riesigen Tropenbäumen als Wasserspeicher für eine ausgeglichene Ökobilanz dienen, wird nicht nur Wasser entzogen, sondern auch ganze Ökosysteme mit ihrer Artenvielfalt verbrannt und vernichtet. Hinzu kommt die steigende Gefahr von riesigen Waldbränden was einen zusätzlichen Wasserentzug nach sich zieht. Bedrohung für Mensch und Tier In der Biomasse der Tropenwälder befindet sich eine große Menge an CO2, einem Treibhausgas. Durch Rodung gelangt diese Gas in die Atmosphäre, weil es durch die Photosynthese der Pflanzen nicht mehr in Sauerstoff umgewandelt werden kann. Die Folge wiederum ist: Das Ozonloch wächst und wächst. Die Ozonschicht bewahrt alles Lebewesen vor hundsgemeinen Strahlungen, unter denen insbesondere die Australier mit der weltweit höchsten Hautkrebsrate, bereits seit den frühen 1980ern am meisten leiden müssen.



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