Wasserqualität
Unsere Erdoberfläche wird von ca. 70% mit Wasser bedeckt und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.
Leider ist die Wasserqualität, in diesem Zusammenhang die Trinkwasserqualität, regional sehr unterschiedlich.
Im Wohlstands-Standort Deutschland lebt man mit der Vorstellung wegen gelber, brauner und blauer Tonne, wegen Altglasrecycling und Altbausanierung,
wir wären neben Exportmeister auch Umweltweltmeister.
Eine UNESCO-Studie ergab hingegen, dass Deutschland weltweit Platz 57, Österreich Platz 18 und die Schweiz Platz 16 einnehmen.
In Deutschland belastet hauptsächlich die Industrie durch Abwasser, die Landwirtschaft durch gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung mit
Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden die Wasserqualität.
Täglich fließen über 100.000 verschiedenste Chemikalien in den Wasserkreislauf. Das gefährliche dabei ist, dass nur
verhältnismäßig wenige davon auf ihre Gesundheits- und Umweltrelevanz untersucht sind.
Weniger Sorgen machen müssen sich hingegen Wasserratten. An den meisten Gewässern, Küsten sowie Seen gibt es europaweit keine
Probleme mit der Wasserqualität. Ca. 95 Prozent der Küsten- sowie 90 Prozent der Binnengewässer erreichen die erforderlichen
Mindeststandards.
Nur verschwindend geringe Messwerte fielen in der Gesamtbetrachtung aus dem Rahmen.
Im internationalen Vergleich der Länder mit den saubersten Badegewässern landete Deutschland allerdings lediglich auf Platz 11.
Spitzenreiter unter den 27 EU-Ländern sind aktuell die Griechen, gefolgt von den Zyprioten und den Franzosen. Erstaunlicherweise schnitt
das als Newcomer zu bezeichnende Urlaubsziel am Schwarzen Meer, Bulgarien mit dem vierten Platz ab. Wobei sich Spanien nur auf Platz 8 und Italien
auf Rang 9 befinden.